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Zahnzusatzversicherung: Kinder profitieren von günstigen Policen

Alarmierende Zahlen: 26 Prozent der Kinder zwischen vier und zehn Jahren haben Milchzahnkaries, fast jedes zweite Kind in Deutschland ist beim Kieferorthopäden in Behandlung. Weitsichtige Eltern schließen bereits früh eine Zahnzusatzversicherung ab, um die Kosten für eine optimale Versorgung der Kinderzähne abzudecken.
 Zahnzusatzversicherung: Kinder profitieren von günstigen Policen

Immer mehr Zahnzusatzversicherungen speziell für Kinder kommen auf den Markt und mit Sicherheit kann man sagen: eine Zahnzusatzversicherung für Kinder ist eine sinnvolle Angelegenheit. Sie erstattet - je nach Tarif - bei Kindern bis zu 100 Prozent, selbst wenn die gesetzliche Kasse nicht in Vorleistung geht. Die Erstattungen übersteigen im manchen Fällen sogar den Jahresbeitrag für die Versicherung. Wichtig ist es, bei der Auswahl der Police darauf zu achten, dass sie auf die Bedürfnisse von Kindern abgestimmt ist. Selten benötigen Kinder nämlich einen Zahnersatz, auf diesen Zusatz kann man wohl eher verzichten. Wichtig ist die Erstattung von Kieferorthopädie, Zahnbehandlung und Prophylaxe.

Gesunde Kinderzähne von Anfang an

Unbestritten ist die Prophylaxe eine der wichtigen zahnmedizinischen Behandlungen bei Kindern. Selbst die gesetzlichen Krankenkassen haben das registriert und gestehen Kindern bis 18 Jahren pro Halbjahr eine sogenannte „Basisprophylaxe“ zu, die sie komplett bezahlen.

Viele Zahnärzte und Experten meinen aber, dass diese Basisprophylaxe nicht ausreicht. Die deutsche Bundeszahnärztekammer und die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde empfehlen zusätzlich, nicht befallene Fissuren im Bereich der Kaufläche bei Kindern und Jugendlichen mit erhöhtem Kariesrisiko zu versiegeln.

Die GKV erstattet lediglich den Aufwand für die Versiegelung der hinteren acht Backenzähne, nicht jedoch für die vorderen Mahlzähne - obwohl die natürlich auch von Karies befallen werden können. Auch wird weder die professionelle Zahnreinigung noch eine Verwendung von Chlorhexidin-Lack zur Reduzierung des Kariesrisikos beglichen.

Möchte man diese wirksamen Behandlungen für sein Kind zusätzlich, muss man diese auch zusätzlich aus eigener Tasche zahlen. Nur eine gute Zahnzusatzversicherung begleicht die Differenz zu 100 Prozent.

KieferIndikationsGruppen (KIG)

Zwischen acht und zehn Jahren kann man in der Regel bei Kindern erkennen, ob sie eine Zahnspange brauchen. Die Diagnose Zahnfehlstellungen betrifft fast zwei Drittel aller Kinder, doch die GKV zahlt eine kieferorthopädische Behandlung nur, wenn sie vor dem 18.Lebensjahr beginnt und wenn eine medizinische Notwendigkeit nach Indikation vorliegt. Der Grad der Fehlstellung wird in fünf kieferorthopädische Indikationsgruppen eingeteilt:

KIG Stufe eins: Es liegt eine leichte Zahnfehlstellung vor, die aus kosmetischen und ästhetischen Gründen kuriert werden kann. Diese Behandlung zählt als reine Privatleistung, für die Kosten muss man selber aufkommen. Eine Zahnversicherung kann hier gute Dienste leisten.

KIG Stufe zwei:
Es liegt eine leichte Fehlstellung der Zähne vor, deren Korrektur medizinisch notwendig ist - im Leistungskatalog der GKV ist diese Zahnfehlstellung jedoch nicht behandlungsbedürftig, was bedeutet: die Kosten werden nicht übernommen. Auch hier leistet die Zahnzusatzversicherung.

KIG Stufe drei: Es liegt eine stark ausgeprägte Zahn- oder Kieferfehlstellung vor. Hier ist die Korrektur medizinisch notwendig, die gesetzliche Krankenkasse erstattet die Kosten bei Kindern bis 18 Jahren. Wird diese Diagnose bei einem Erwachsenen gestellt, kommt für die Kosten nur eine Zahnzusatzversicherung auf.

KIG Stufe vier und fünf: Im Falle der KIG vier und fünf liegen stark ausgeprägte Zahnfehlstellungen und / oder Kieferfehlstellungen vor, die Kauen, Beißen, Sprechen oder gar die Atmung einschränken. Auch Lippen-Kiefer-Gaumenspalten beziehungsweise andere kraniofaciale Anomalien gehören in diese Indikationsgruppe. Korrekturen sind dringend notwendig! Die Regelleistungen werden hierbei von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, Mehrleistungen müssen selbst bezahlt oder durch eine Zahnversicherung gedeckt werden.

Achtung: Fällt die Diagnose der Indikation dementsprechend aus und die gesetzliche Krankenversicherung wird in die Pflicht genommen, trägt sie dennoch vorerst nur 80 Prozent der Rechnung. Die anderen 20 Prozent muss man selber vorstrecken. Den Eigenanteil erhalten die Eltern zwar zurück, aber erst, wenn der Zahnarzt schriftlich bestätigt hat, dass die Behandlung erfolgreich beendet worden ist - und das kann einige Jahre dauern.

Auch muss man wissen, dass die gesetzlichen Krankenkassen lediglich die einfachen Standardleistungen, die als “zweckmäßig, wirtschaftlich, ausreichend” gelten, übernehmen.

Gerade aber die Kieferorthopädie entwickelt sich rasant und bietet moderne
Behandlungsmöglichkeiten, wie Mini Brackets oder unsichtbare Zahnspangen, die durch die gesetzlichen Leistungen nicht abgedeckt sind.

Hat man rechtzeitig vorgesorgt und für den Nachwuchs eine Zahnzusatzversicherung abgeschlossen, wird - je nach Tarif - bis zu 80, 90 oder gar 100 Prozent der Kosten übernommen. Eine rechte Erleichterung für die Familienkasse, bedenkt man, dass Zahnspange und Behandlung gut und gerne 5.000 Euro kosten können.

Familien haben die Möglichkeit Zahnzusatzversicherungen für Familien abzuschließen.

Wie viel kostet eine Zahnzusatzversicherung für Kinder?

Für eine Zahnzusatzversicherungen für Kinder sollte man mit etwa 90 - 180 Euro pro Jahr rechnen. Die Deutsche Familienversicherung bietet eine Zahnzusatzversicherung für Kinder an. Der Tarif ZahnSchutzbrief Premium leistet sowohl bei der Kieferorthopädie als auch bei der Prophylaxe. Da eine Summenbegrenzung in den ersten zwei bis vier Jahren angesetzt ist, sollte man die Versicherung beizeiten abschließen! Der monatliche Beitrag für Kinder beträgt 11,99 Euro.

Die Janitos geht mit dem Tarif DentalPlus auf den Markt. Kieferorthopädische Behandlungen vor dem 18. Lebensjahr werden übernommen, zurückerstattet werden 80 Prozent der Kosten bis zu 5.000 Euro. 100 Prozent erstattet die Janitos bei Prophylaxe und Fissurenversiegelung.

Auch die DKV bemüht sich um junge Kunden mit dem Tarif KDT85 + KDBE: Bei einer kieferorthopädischen Behandlung mit Einstufung in die KIG1 oder KIG2 sind die Aufwendungen eingeschlossen. Allerdings liegt die Grenze zur Erstattung bei 1.500 Euro.

Aktuell:
Der Zahnzusatzversicherung Test der Stiftung Warentest 01/2015 erstellte eine Liste mit Leistungen von Tarifkombinationen verschiedener Versicherer, Hauptaugenmerk lag auf Anbietern, die eine kieferorthopädische Behandlung in ihren Leistungsumfang integrieren.

Voraussetzung:
Geleistet wird nur dann, wenn noch keine Diagnose zu Zahn- oder Kieferfehlstellung vorliegt. So ist dieser Test besonders interessant für Eltern, die ihre Kinder versichern wollen. Die drei günstigsten Tarife sind:

1. Arag (Z50/90)
2. Deutscher Ring (ZahnBasisPur + ZahnStartPur)
3. Signal (ZahnBasisPur)

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21.05.2017
Foto: santypan / Shutterstock.com
Fotos:Model/Colourbox.de
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Nürnberger ZEP80 Nürnberger ZEP80 10,34 €
Gothaer MediZ Premium Gothaer MediZ Premium 13,00 €
*Berechnungsgrundlage: Zahnzusatzversicherung, geboren im Februar 1988 - 30 Jahre alt bei Versicherungsbeginn 01.02.2018, Arbeitnehmer(in), Zahnzusatzversicherung Zahnersatz mindestens 80%, überregionale Angebote. Es wird jeweils der günstigste Tarif einer Gesellschaft angezeigt. Die Auswahl der Produkte aus den verfügbaren Daten hängt ausschließlich von den angezeigten Vorgaben ab.
 
Quelle: Biallo.de / Franke und Bornberg
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